Mit "Zahl, was du kannst" (PWYC) können deine Kund:innen selbst wählen, was sie für einen Kurs zahlen, statt einen einzigen festen Preis zu haben. Es ist dieselbe Idee wie bei einer gleitenden Skala oder Preisen auf Spendenbasis, und es passt von Natur aus gut zu Community-Kursen, Sessions auf Spendenbasis und dazu, deine Praxis für Menschen mit unterschiedlichem Budget zugänglich zu halten.
Wie es funktioniert
Wenn du "Zahl, was du kannst" für einen Kurs aktivierst, legst du zwei Dinge fest:
- Einen vorgeschlagenen Preis, den Betrag, der an der Kasse bereits eingetragen ist. Die meisten Kund:innen zahlen ungefähr diesen Betrag.
- Einen Mindestpreis, das Niedrigste, das eine Kund:in zahlen darf. Setze ihn auf 0, damit alle teilnehmen können, auch kostenlos.
An der Kasse sieht die Kund:in deinen vorgeschlagenen Betrag bereits eingetragen. Sie kann diesen zahlen, mehr zahlen oder bis auf deinen Mindestbetrag heruntergehen. Der gewählte Betrag ist genau das, was auf deinem Konto landet, mit 0 % Provision wie immer.
So aktivierst du es
- Erstelle einen Kurs wie gewohnt oder beginne einen neuen.
- Belasse den Kurs im Schritt Preisgestaltung auf Kostenpflichtig.
- Lege deinen Preis fest, dieser wird zum vorgeschlagenen Betrag.
- Setze ein Häkchen bei "Kund:innen zahlen lassen, was sie können".
- Lege einen Mindestpreis fest (oder belasse ihn bei 0 für einen echten Spendenkurs).
Das ist alles. Deine Kursseite zeigt jetzt ein Badge "Zahl, was du kannst" mit deinem vorgeschlagenen Betrag, und auf der Buchungsseite können die Kund:innen wählen, was sie zahlen.
Gut zu wissen
- Bei PWYC werden keine Rabatte kombiniert. Da die Kund:in ihren Preis bereits selbst wählt, gelten Promo-Codes, Kurspakete, Frühbucher-Stufen und Abo-Guthaben nicht für einen Kurs mit "Zahl, was du kannst". Der von der Kund:in eingegebene Betrag ist der endgültige Betrag.
- Gestaffelte Preise für Einheimische/Besucher:innen und PWYC sind getrennt. Ein Kurs nutzt das eine oder das andere, nicht beides.
- Gruppenbuchungen multiplizieren den gewählten Betrag pro Person mit der Anzahl der Plätze.
- Trinkgeld funktioniert weiterhin. Eine Kund:in kann zusätzlich zu ihrem gewählten Betrag ein Trinkgeld geben, wenn sie möchte.
Wann du es nutzen solltest
"Zahl, was du kannst" glänzt bei Community- und Anfängerkursen, bei Meditation oder Breathwork auf Spendenbasis und überall dort, wo du den Raum lieber füllst und zugänglich hältst, als Menschen am Preis scheitern zu lassen. Bei hochwertigen Workshops und Retreats wirkt ein fester Preis in der Regel bewusster.